Top-Ergebnis für Gießener Mountainbiker
Top-Ergebnis für Gießener Mountainbiker
Die August-Hermann-Francke-Schule aus Gießen hat bei der Deutschen Schulsportmeisterschaft Mountainbike 2026 einen ihrer größten sportlichen Erfolge gefeiert. Beim Finale am vergangenen Wochenende auf der Radrennbahn Ziegelstein in Nürnberg sicherte sich das U18-Team den fünften Platz – das stärkste Ergebnis der Schulgeschichte bei einer deutschen Meisterschaft.
Insgesamt traten 33 Mannschaften aus ganz Deutschland an, darunter auch starke Teams aus dem Gastgeberland Bayern, das mit 35 Schulen die größte Delegation stellte. Trotz fehlender aktiver Vereinssportler in den Reihen der Gießener konnte sich die Schule, die traditionell regelmäßig bei diesem Event vertreten ist, gegen die Konkurrenz behaupten und unterstrich damit die Qualität ihrer schulischen MTB-Arbeit.
Im Fokus stand das Team der älteren Jahrgänge (U18). Die Mannschaft, bestehend aus Tom Gerhard, Nick Einert, Erik Vohmann und Phil Giesbrecht, lieferte über beide Wertungstage – Geschicklichkeitsturnier und Crossrennen – eine taktisch kluge und kämpferisch starke Leistung ab. Am Ende stand ein sensationeller fünfter Rang, der das bisher beste Ergebnis markiert, das eine Mannschaft der AHFS bei deutschen Titelkämpfen erreichen konnte.
Auch die jüngeren Fahrer zeigten in Nürnberg eine gute Figur. In der Kategorie U16 gingen zwei Teams für Gießen ins Rennen.
• Platz 18: Das erste U16-Team mit Mads Vohmann, Felix Elßner und Levi Habrat erreichte einen sehr guten 18. Platz im starken Teilnehmerfeld.
• Platz 23: Die zweite U16-Mannschaft, besetzt mit Mick Zerner, Joshua Schmidt und Kilian Tuschla, belegte den 23. Rang.
Den Titel des Deutschen Schulmeisters holte sich schließlich das Team des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums aus Burglengenfeld (Bayern), das sich als stärkstes Gesamtpaket präsentierte. Für die Francke-Schule bleibt jedoch vor allem der Erfolg der U18-Crew in Erinnerung, der zeigt, dass sich das Engagement der „Bikeschool“ und das Training unter Lehrern wie Marcel Weil und Stefan Heckel auch auf nationaler Ebene auszahlt.
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