Unsere 10a vor Gericht

Jugendliche vor Gericht

Unsere 10 a hatte am “Tag des Rechtsstaates” mit vier weiteren Klassen aus Gießen, Hungen, Marburg und Weilburg die Gelegenheit, vor Ort die Abläufe bei Gericht kennenzulernen, sich über Themen wie Rechtsmedizin und Cybercrime sowie die Arbeit der Drogen- und Handyspürhunde des Justizvollzugs zu informieren und mit Vertreterinnen und Vertretern der Justizberufe ins Gespräch zu kommen.

Justizstaatssekretärin Tanja Eichner sagte anlässlich der Begrüßung der Schülerinnen und Schüler: „Mit der Veranstaltungsreihe ‚Tag des Rechtsstaates‘ setzen wir in Hessen ein Zeichen für einen starken Rechtsstaat und eine starke Demokratie. Den Schülerinnen und Schülern die Wichtigkeit eines funktionierenden Rechtsstaates zu vermitteln, ist uns ein besonderes Anliegen. Es freut mich außerordentlich, dass der Tag des Rechtsstaates von den hessischen Schulen so hervorragend angenommen wird. Nach den Veranstaltungen in Frankfurt, Limburg, Hanau und Darmstadt ist die Veranstaltung am Amtsgericht Gießen bereits die fünfte Veranstaltung der Justiz in diesem Jahr. Weitere drei Veranstaltungen folgen nun noch an den Amtsgerichten Fulda, Kassel und Wiesbaden. Ausdrücklich möchte ich mich an dieser Stelle bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Justiz für die ausgezeichnete Organisation und ihr großes Engagement bedanken. Sie machen unseren Rechtsstaat hier vor Ort erlebbar. Die Veranstaltungsreihe ,Tag des Rechtsstaates‘ bietet den Schülerinnen und Schülern eine hervorragende Gelegenheit, die verschiedenen Berufe und Aufgabenfelder in der Justiz kennenzulernen.“

Im Rahmen der Veranstaltung am Amtsgericht Gießen konnten die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel an Veranstaltungen zum Thema Rechtsmedizin teilnehmen, die durch den Direktor des Institutes für Rechtsmedizin der Universitätskliniken Gießen und Marburg, Herrn Prof. Dr. Dr. Dettmeyer, geleitet worden sind. Weiterhin informierte die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) in einer Veranstaltung zum Thema Cybercrime unter anderem über Hate-Speech in Social-Media-Kanälen sowie über das sogenannte „Darknet“. Auch hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, selbst aktiv an simulierten Gerichtsverhandlungen mitzuwirken und verschiedene Berufe in der Justiz, etwa die Tätigkeit der Richterin, der Staatsanwältin, des Rechtspflegers, des Justizfachangestellten, des Gerichtsvollziehers oder der Wachtmeisterin kennenzulernen. Während der Mittagspause konnten die Schülerinnen und Schüler zudem erleben, wie die Drogen- und Handyspürhunde des Justizvollzugs arbeiten.

Quelle: Pressemitteilung des hessischen Justizministerium

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